Aminosäuren für die Regeneration

By | 1. August 2014

Leistungsoptimierung und Verbesserung der Regeneration mit Aminosäuren
Viele Studien haben sich mit der Frage beschäftigt, ob eine Leistungssteigerung durch Ernährungsstrategien und Nahrungsergänzung möglich ist.

Leistungssteigernde Substanzen lassen sich in vier Gruppen einteilen

  1. Substanzen, die anabol (muskelaufbauend) wirken (z.B Aminosäuren)
  2. Stoffe, die eine rasche Energie mobiliseren (z.B Kohlenhydrate)
  3. Substanzen, die die Regeneration beschleunigen (z.b Antioxidantien und Aminosäuren)
  4. Substanzen mit anderen Kriterien der Trainingsphysiologie

Aminosäuren können zur Energiegewinnung herangezogen werden. Im Muskel werden nämlich die sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), das sind die essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin, umgebaut, sodass die Leber daraus Glukose, also Zucker, bilden kann. Beim Ausdauertraining wird die Menge der BCAAs im Blut durch einen sogenannten Muskelkatabolismus, das ist ein Muskelabbau, aufrechterhalten. Sinkt der Blutspiegel der BCAAs zu stark ab, dann gelangt Tryptophan vermehrt über die Bluthirnschranke ins Gehirn, und es kann zu Müdigkeit kommen.

Das lässt sich durch eine Ergänzung mit einem optimierten Aminosäuren Gemisch von essentiellen Aminosäuren vermeiden. Eine alleinige Zufuhr von BCAAs führt zu einem Aminosäurenungleichgewicht und ist daher kontraproduktiv. Eine orale Supplementierung mit Aminosäuren zwischen ein bis zwei Stunden vor einem Training kann den Eiweißabbau im Muskel anhalten und somit Muskelschäden, die während des Trainings entstehen, gering halten.

Die Qualität der Regeneration und die Regenerationsdauer des Muskels nach einem Training lässt sich mit einem optimierten Aminosäurenpräparat, das auch Arginin enthält und oral eingenommen wird, verbessern. Mit dieser gezielten Substitution lassen sich Muskelschmerzen besonders im Radsport, aber auch bei anderen Sportarten häufig sind, anhalten. Die Regenerationsfähigkeit ist eine sehr wichtige Größe bei einem gezielten Training, da genau darauf geachtet werden muss, dass kein Übertraining eintritt, das sich, analog einer Stressreaktion in zwei Erscheinungsbildern zeigen kann.

Verbesserte Muskelregeneration nach dem Training

Das von ihm verwendete Aminosäurengemisch der Studie bestehend aus BCAA’s Threonin, Lysin, Prolin, Methionin, Histidin, Phenylalanin und Tryptophan könnte während der Regenerationszeit für eine verbesserte Muskelkraft sorgen.
Zudem hatte die betroffene Gruppe geringere Muskelschmerzen gegenüber den Placebogruppe.

Diese Studie untermauert den Schutzeffekt einer oralen Aminosäurenaufnahme hinsichtlich eines Muskelabbaus durch ein Training.

Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch Aminosäuren und ihre leistungssteigernden Eigenschaften werden kontroversiell diskutiert. Allerdings untermauern Studien, dass eine Optimierung der mentalen und körperlichen Performance mit Aminosäuren möglich ist. Bei Ausdauersportarten wurde eine Optimierung der Blutwerte festgestellt.

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