Aminosäuren und das Immunsystem

By | 5. August 2014
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Das Immunsystem ist in aller Munde, aber wie funktioniert es eigentlich?

Bevor wir die sehr wichtige Rolle der einzelnen Aminosäuren im Rahmen des Immunsystems besprechen, folgt ein kurzer Überblick über Aufbau und Funktion des Immunsystems.

Ohne Immunsystem gibt es kein Überleben. Ohne Immunsystem ist der Tod durch äußere Eindringlinge, also durch Infektionen unvermeidbar.
Einige Zellen, allen voran die Lymphozyten, haben sehr wichtige Funktionen im Rahmen dieses Systems. Sie haben die Aufgabe, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Sie erlernen daher, eine schier endlose Zahl von fremden Eindringlingen zu erkennen und entwickeln ein tolles Gedächtnis in diese Richtung. Sie erkennen alte Feinde und auch nach langer Zeit ein zweites Mal und derselbe Eindringling hat keine Chance mehr.

Das bedeutet in der Praxis, dass wir gegen viele Infektionen, die wir einmal hatten immun sind, also nie mehr bekommen. Für uns selbstverständlich, dennoch eine beachtliche Leistung des Körpers.

Unterschiedliche Arten von Immunsystemen:

  • Angeborenes Immunsystem
  • Erworbenes Immunsystem

1. Das angeborene Immunsystem

Besteht im wesentlichen aus folgenden Komponenten:

Natürliche Barrieren, die durch die oberste Zellschicht im Atmungs- und Verdauungstrakt gebildet werden.

Weiße Blutzellen, dies sind Lymphozyten, Granulozyten und Monozyten. Diese agieren dann als Fresszellen und umschließen einen Eindringling und machen ihn unschädlich.

Humorale Faktoren, dies sind diverse Proteine, die als Antwort auf Eindringlinge gebildet werden, wie Interferone und Lysozyme.

Dendritische Zellen, diese binden Antigene und präsentieren sie den speziellen Abwehrzellen, worauf diese spezifisch reagieren können.

Das angeborene Immunsystem reagiert sehr rasch, ist aber nicht spezifisch und hat auch keinen Memory-Effekt. Falls dadurch ein Eindringlich nicht ganz dingfest gemacht werden kann, tritt das -> erworbene Immunsystem auf den Plan

2. Das erworbene Immunsystem

Das erworbene Immunsystem besteht aus folgenden Komponenten:

T-Lymphozyten: Sie bilden spezielle Antikörper, sogenannte Immunglobuline, die eingedrungene Mikroorganismen neutralisieren können.

B-Lymphozyten: Diese können Eindringlinge durch Toxine ausschalten, z.B Zytokine oder andere Immunzellen aktivieren

Der Großteil dieser beiden Zellarten ist in der Milz und den Lymphknoten abgespeichert. Einige dieser Zellen leben besonders lange, da sie sich als sogenannte Gedächtniszellen bestimmte Eindringlinge merken und sofort auf diese Art eliminieren. Beide Immunsysteme können nur funktionieren, wenn ausreichend Aminosäuren für die Synthese der Abwehr-Proteine vorhanden sind.

Für ein gut funktionierendes Immunsystem ist eine ausreichende Aminosäuren Zufuhr von Bedeutung

Die Abwehrkräfte stehen besonders in der kalten Jahreszeit unter einer Dauerbelastung und werden zu Höchstleistung gefordert. Jeden Tag attackieren uns feindliche Bakterien und Viren. Auch wenn wir essen oder trinken, strömen unzählige Krankheitserreger in unseren Körper. Jede Berührung kann uns mit schädlichen Mirkoorganismen in Kontakt bringen.

Das Immunsystem ist unsere körpereigene Schutztruppe, die Tag und Nacht darüber wacht, dass die Eindringlinge keinen Schaden in unserem Körper anrichten. Der Körper muss aber auch Feinde von innen, wie zum Beispiel entartete Zellen, unschädlich machen können. Das Immunsystem kann solche fremde und unerwünschte Zellen erkennen, unschädlich machen und aus dem Körper ausschleusen.

Bei häufig wiederkehrenden Infekten signalisiert uns der Körper, dass das Immunsystem überfordert ist. Eine wichtige Voraussetzung für dessen gutes Funktionieren, kann man einfach dadurch schaffen, dass man dem Organismus genügend Baumaterialien für die vielfältigen Aufgaben zur Verfügung stellt.

Aminosäuren spielen eine wichtige Rolle für das Immunsystems

Hier kommt es auf eine ausgewogene Zusammensetzung und ausgeklügelte Dosierung an.

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