Leben ohne Aminosäuren ist nicht möglich

By | 7. November 2012

Dass Proteine im Körper ein ganz besonders hoher Stellenwert zukommt, ist nicht erst seit kurzem bekannt. Als dritte Gruppe neben den Kohlenhydraten und Fetten sind sie ebenso wie die beiden Erstgenannten für unser Überleben wichtig. In unserem Körper liegen Proteine oder auch Eiweiße genau genommen in jeder Zelle vor, sie unterstützen, in Form von Aminosäuren, die Aktivität unserer Organe und den allgemeinen Stoffwechsel und sind bei der Entstehung von unzähligen Hormonen unverzichtbar. Aminosäuren dienen zudem zur Stärkung unseres Immunsystems, halten den Blutzuckerspiegel im gesunden Bereich und wirken aktiv gegen Krankheiten wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose.

Die Zufuhr bestimmt den Proteinanteil

Anders als Fette, die man aus Kohlenhydraten gewinnen kann und Kohlenhydrate, die wiederum durch Proteine gebildet werden können, ist die Proteinkonzentration von der jeweiligen Zufuhr abhängig, kann somit weder aus Fetten noch aus Kohlenhydraten gebildet werden.

Aminosäuren gegen Krankheiten und für sportliche Leistung

Um gegen die bereits angesprochenen und viele weitere Krankheiten vorzubeugen, benötigen wir Aminosäuren. Dem Organismus kommt die Aufgabe zu, die Proteine in diese Bestandteile zu zerlegen. Anders ist das zum Beispiel bei Aminosäurepräparaten, wo diese nicht erst aufgespaltet werden müssen, sondern bereits direkt zur Verfügung stehen. Viele Anbieter bieten diese an, wobei man hier eher auf feste Form, also beispielsweise Pulver, setzen sollte.

Essenziell und nicht-essenziell

Bekannter Weise werden die Aminosäuren in zwei Gruppen, essentiell und nicht-essentiell, unterteilt, wobei Erstere per Nahrung zugeführt werden muss. Die anderen werden im Körper synthetisiert. Eine richtige Versorgung mit allen ist für unser Leben unentbehrlich. Gerade für die nicht-essentiellen Aminosäuren wie Arginin zum Beispiel gilt mittlerweile, dass sie ein große Funktion für den Sport einnehmen können, wobei insbesondere diese Aminosäuren richtigerweise als semiessentiell angesehen werden muss. Arginin verbessert die Regeneration nach Krankheiten und Operationen, wirkt einer Infektanfälligkeit entgegen und sorgt dafür, dass Leistungssportler verbesserte Wettkampfleistung bringen können.